Archiv der Kategorie: Downloads

TV-Jahresrückblicke als diskurspolitisches Instrument im Wandel

titel_jahresrueckblickeEin weiterer Artikel zur „,medienkulturlinguistischen“ Analyse von TV-Jahres- und Jahrhundertrückblicken ist gerade in der polnisch-deutschen Online-Zeitschruft „tekst i dyskurs / text und diskurs“ erschienen. Hier reflektiere ich vor allem die kulturelle und diskurpolitische Bedeutung dieser Rückblicke im deutschen Fernsehen und gebe auch einen kurzen Abriss zum historischen Wandel dieser Textsorte.  Hier der online verfügbare Artikel zum Download.

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Neu erschienen: Aufsatz über Reiseblogs

Titel_Websites_SightseeingGerade erschienen ist ein Beitrag von mir über Reiseblogs: „Ich reise, also blogge ich. Wie Reiseberichte im Social Web zur multimodalen Echtzeit-Selbstdokumentation werden.“ Veröffentlicht wurde er im Sammelband von Kornelia Hahn und Alexander Schmidl „Websites & Sightseeing. Tourismus in Medienkulturen“ im Verlag  Springer VS. Im Beitrag geht es über Reiseblogs von Weltreisenden als multimodale Echtzeit-Dokumentationen des eigenen Lebens, die manches aus klassischen Reiseberichten à la Forster oder Goethe behalten haben, zugleich aber auch neue Formen der audiovisuellen Selbstdarstellung des ‚Reisenden‘ (in Abgrenzung zum ‚Touristen‘) entwickeln. Der Band insgesamt versammelt unterschiedlichste Beiträge aus Soziologie, Tourismusforschung und Medienwissenschaft, die untersuchen, wie touristische Erfahrungen medial verarbeitet werden und wie umgekehrt mediale Formen touristische Erfahrungen vorprägen, so dass sich neue Interaktionsordnungen und Erlebensstrukturen herausbilden.


Neu erschienen: „Komische Zuschauer im Social TV“

coverGerade erschienen ist ein Artikel von mir über Formen und Funktionen vergnüglicher Tweets während der Fernsehrezeption: „Komische Zuschauer. Praktiken und Strategien des Do-it-yourself-Vergnügens im Social TV.“ Der Beitrag ist erschienen im von Hajo Diekmannshenke, Stefan Neuhaus und Uta Schaffers herausgegebenen Sammelband  „Das Komische in der Kultur“, der theoretische wie empirische Beiträge zum Komischen aus kultur-, literatur- und sprachwissenschaftlicher Perspektive versammelt. Er vergleicht zum einen „Twitter-Komik“ während Polittalk und Tatort mit vergnüglichen Kommentaren im Wohnzimmer, zum anderen zeigt er Formen twittertypischer Komik exemplarisch auf. Da die Abbildungen in der Druckfassung leider etwas schwer zu entziffern sind, kann man den Beitrag auch hier downloaden.


SocialTV- Beitrag in neuer linguistischer Online-Zeitschrift „10plus1“

10plus1

Gerade online: ein programmatischer Beitrag von Sascha Michel und mir über Forschungsaspekte zu SocialTV. Erschienen ist der Beitrag im neuen englischsprachigen eJournal-Projekt 10PLUS1: LIVING LINGUISTICS, das sich in seiner ersten Ausgabe der Medienlinguistik widmet.Das Besondere sind dabei die innovativen Formate: … is thinking about …, infographics, 3-min-talk, journal article, … Alle Beiträge sind auf http://www.10plus1journal.com abrufbar, teilbar und kommentierbar. Verantwortliche Redakteure sind Jana Pflaeging (Salzburg) und Peter Schildhauer (Bielefeld).


Artikel zu Einspielern in Polittalks

Gerade erschienen ist ein Artikel von mir zur multimodalen Argumentation in Videoeinspielern in der Politischen Diskussion Hart aber fair. Der Beitrag ist erschienen im Sammelband „Polit-Talkshow. Interdisziplinäre Perspektiven auf ein multimodales Format“, der von Heiko Girnth und Sascha Michel herausgegeben wird.

Titel

Hier der Klappentext zum Band: Untersuchungen zu politischen Diskussionssendungen führen vielfach zu medienkritischen Einschätzungen des Formats, basierend auf der Auswahl von Themen, Gästen oder der Diskussionsführung. Medienlinguistische Analysen etwa zeigen, dass prototypische Charakteristika von Diskussionen (Themenverlauf, Sprecherwechsel etc.) hier gerade nicht erfüllt werden, die „Diskussionen“ somit eine Inszenierung darstellen. In der modernen multimedialen Zeit findet diese Inszenierung nicht mehr alleine und schwerpunktmäßig auf der Ebene der Sprache statt, sondern im multimodalen Zusammenspiel mit den Zeichensystemen Bild und Ton. In der Folge weitet sich der medienlinguistische Fokus von der Betrachtung des Kommunikats auf die Kommunikator-, Rezeptions- und Aneignungsforschung aus.
Der vorliegende Band nähert sich diesen Aspekten aus interdisziplinärer Perspektive an, indem zunächst theoretische Grundlagen zu Format und multimodaler Figuration erörtert werden. Anschließend werden empirische Analysen ausgewählter Sequenzen unterschiedlicher Polit-Talkshows zu Text-Bild- und Bild-Text-Transkriptionen sowie zum Phänomen des (Re-)Framings vorgestellt. Ein Blick auf die Rezeption und Aneignung von Multimodalität rundet den innovativen Band ab.

Die Beiträger:

Christoph Bertling, Ellen Fricke, Heiko Girnth, Emo Gotsbachner, Ernest W. B. Hess-Lüttich, Werner Holly, Angela Keppler, Josef Klein, Michael Klemm, Friedrich Krotz, Gerda Lauerbach, Marcus Maurer, Sascha Michel, Jörg-Uwe Nieland, Carsten Reinemann


Neuauflage Angewandte Linguistik

Soeben erschienen: Die 3. Auflage des Lehrbuchs „Angewandte Linguistik“, das sich inzwischen zum Standardwerk für Schule, Hochschule, Selbststudium und Praxis entwickelt hat. Der nun 680 Seiten starke Band und die beigefügte CD (Daten, Übungen, Links) wurden komplett überarbeitet und aktualisiert sowie um zwei Beiträge (Korpuslinguistik und Medizinische Kommunikation) auf knapp 30 Artikel ergänzt.

Karlfried Knapp / Gerd Antos / Michael Becker-Mrotzek / Arnulf Deppermann / Susanne Göpferich / Joachim Grabowsk / Michael Klemm / Claudia Villiger (Hg.): Angewandte Linguistik. Ein Lehrbuch. Dritte, komplett überarbeitete und ergänzte Auflage. Tübingen: Francke 2011 (=UTB 8275) (im Druck) (erste Auflage 2004, zweite Auflage 2007)

Weitere Infos: http://bit.ly/fUOKTG


Bilder der Wissenschaft

Vor kurzem erschienen ist der Sammelband „Das Populäre. Untersuchungen zu Interaktionen und Differenzierungsstrategien in Literatur, Kultur und Sprache“, im Vandenhoeck-Verlag herausgegeben von den Romanisten Olivier Agard, Christian Helmreich und Hélène Vinckel. Er geht auf die Göttinger Tagung 2008 des französischen Germanistenverbandes AGES zurück, auf der ich damals einen Plenarvortrag halten durfte.

Meinen Beitrag „Bilder der Wissenschaft. Verbale und visuelle Inszenierungsstrategien der populären Wissenschaftspräsentation“ finden Sie unter Downloads. Er setzt sich kritisch mit der zunehmenden Bedeutung von sprachlichen und visuellen Bildern für das (populär)wissenschaftliche Erklären auseinander. Auf Kommentare bin ich gespannt.

Auch der Rest des Sammelbandes zum viel diskutierten Thema „Popularisierung“ lohnt die Lektüre. Das Inhaltsverzeichnis finden Sie im Sonderdruck meines Artikels.